Jan Peter Helmer

Kreisrat

Bildung aus der Sicht eines Informatikers – 29.7.2015 – Vortrag vor Arbeitskreis Bildung / Hochschule

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Digitale Informationsverarbeitung und -übermittlung – Folge von 01 und 1


“Daimler schickt fahrerlose LKW auf die Straße”

“Dritte Revolution der Kriegsführung – Forscher warnen vor tödlichen Robotern”
Stephen Hawking, Bill Wozniak, Noah Chomsky

“Mehrheit würde eher Smartphone als Katze retten”

Handy-Nutzer rund um die Welt gestehen es offen ein: Sie schlafen mit ihrem Smartphone, nehmen es mit unter die Dusche und würden das Gerät bei einem Brand noch vor der Katze der Familie retten.

Bildung (von ahd. bildunga ‚Schöpfung, Bildnis, Gestalt‘) bezeichnet die Formung des Menschen im Hinblick auf sein „Menschsein“, seiner geistigen Fähigkeiten.
Der Begriff bezieht sich sowohl auf den Prozess („sich bilden“) als auch auf den Zustand („gebildet sein“). Dabei entspricht die zweite Bedeutung einem bestimmten Bildungsideal (zum Beispiel dem humboldtschen Bildungsideal), das im Laufe des Bildungsprozesses angestrebt wird. Ein Zeichen der Bildung, das nahezu allen Bildungstheorien gemein ist, lässt sich umschreiben als das reflektierte Verhältnis zu sich, zu anderen und zur Welt.
Der moderne dynamische und ganzheitliche Bildungsbegriff steht für den lebensbegleitenden Entwicklungsprozess des Menschen, bei dem er seine geistigen, kulturellen und lebenspraktischen Fähigkeiten sowie seine persönlichen und sozialen Kompetenzen erweitert.

Informatik ist die „Wissenschaft der systematischen Verarbeitung von Informationen, insbesondere der automatischen Verarbeitung mit Hilfe von Digitalrechnern“.[1] Historisch hat sich die Informatik einerseits als Formalwissenschaft aus der Mathematik entwickelt, andererseits als Ingenieursdisziplin aus dem praktischen Bedarf nach der schnellen und insbesondere automatischen Ausführung von Berechnungen.

Abstraktion ermöglicht es, das Wesentliche unter einem bestimmten Gesichtspunkt aus einer Menge von Individuen (Dinge, Beobachtungen …) herauszuheben und abzuleiten, und ist somit ein zentrales Mittel für das Erstellen und Verstehen von Modellen.

Die Syntax einer Sprache beschreibt die Regeln, nach denen die Sprachkonstrukte gebildet werden.

Die Semantik einer Sprache beschreibt die Bedeutung der Sprachkonstrukte.

Die Pragmatik einer Sprache beschäftigt sich mit der Verwendung und Bedeutung von Sprachkonstrukten in konkreten Situationen.

Ethik ist jener Teilbereich der Philosophie, der sich mit den Voraussetzungen menschlichen Handelns, insbesondere des moralischen Handelns, und seiner Bewertung befasst.

Rechtsnormen stecken nur das ethische Minimum ab.

Subjektiv empfundene Gefahren der Informatik: Geheimdienstliche Tätigkeit und “Erfassung”,

Dominanz von “Internetkonzernen”, Internetbetrug  

Weitere Gefahren: Blackouts nach Naturkatastrophen, Verselbstständigung künstlicher Intelligenz

Informatik braucht wegen des mächtigen Potentials eine klare ethische Einbettung, ein Korrektiv, Leitlinien – “Hippokratischer Eid” für Informatiker.

Bildung braucht Informatik

– Abstraktionsprinzip als Instrument

– Informatik als Schlüsselwissenschaft der Wissensrepräsentation

– praktischer Gebrauch der Informationstechnik

Informatik und Bildung bedingen einander – selbstverständliches Miteinander

USA Schulcomputer

Knöpflesdrücker-Ingenieure

Informatik ist Schlüsseltechnologie

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