Jan Peter Helmer

Empfang 80. Geburtstag von StM a.D. Hans Maurer

Empfang anlässlich des 80. Geburtstages von Herrn Staatminister a. D. Hans Maureram 05.05.2013 – Triesdorf – Alte Reithalle

“Mehr sein als scheinen”

Diesen Satz des preußischen Generalfeldmarschalls Graf Alfred von Schlieffen an den Beginn einer Begrüßung zu rücken, mag für uns Franken ungewöhnlich erscheinen und doch, sehr geehrter Herr Staatminister a.D. Maurer, wie sonst könnte man Ihre Persönlichkeit treffender mit Worten beschreiben.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
grüßen Sie mit mir Herrn Staatsminister a. D. Hans Maurer und seine Gattin.

Sehr geehrter Herr Maurer, alles Gute zum Geburtstag!

Sehr geehrte Damen und Herren,
seien Sie alle auf das herzlichste willkommen.

Es sind eben doch die Verbindungen zu den Menschen, die dem Leben seinen Wert verleihen.

Der Böllersalut und das Spalier der as Spalier und der Ehrenzug der Schützenvereine von Schalkhausen und Wiedersbach,  verdeutlichen die hohe Wertschätzung, die Sie Herr Maurer in Ihrer Heimat genießen.,

Gerne spreche ich mit dem Dichterfürst Goethe und sage:
Nur wer Wurzeln hat, wird auch Flügel bekommen. Flügel, um Höheres zu erreichen.

Die Verwurzelung in der Heimat war für Sie, Herr Maurer stets Quell und Antrieb für Ihr Engagement. Sie bildete die Grundlage für alle politischen Aufgaben.

Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie alle verbinden mit Herrn Hans Maurer wichtige persönliche Erfahrungen. Sie alle sind einen Teil Ihres Lebens und Ihres politischen und beruflichen Wirkens mit Herrn Maurer gegangen. Jeder von Ihnen hätte eigentlich eine persönliche Begrüßung verdient , da er für Herrn Maurer wichtig ist.

Bitte gestatten Sie mir jedoch, einige wenige von Ihnen namentlich zu begrüßen.

Ich danke Herrn Staatsminister Joachim Herrmann dafür, dass er den heutigen Empfang ermöglicht hat. Sehr geehrter Herr Herrmann, seien Sie in Triesdorf willkommen.

Mit Joachim Herrmann grüße ich den Mitveranstalter des heutigen Empfangs, den neuen Kreisvorsitzenden der CSU aus Ansbach-Stadt Andreas Schalk.

Unser Gruß gilt dem stellvertretenden Parteivorsitzenden der CSU, dem
Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung Herrn Christian Schmidt,

unserem CSU-Ehren-Bezirksvorsitzenden, Bundesminister a. D. Carl Dieter Spranger, der Präsidentin des Bayerischen Landtages Frau Barbara Stamm,
Herrn Staatsminister Dr. Markus Söder
und unserem Stimmkreisabgeordneten, dem offiziellen Vertreter der CSU-Landtagsfraktion Klaus Dieter Breitschwert.

Herr Hans Maurer ist Ehrenbürger seiner Heimatstadt Ansbach und er ist Ehrenbürger, darüber dürfte er sich auch sehr gefreut haben, der Gemeinde Adelshofen, unserer Weinbaugemeinde.

Ich begrüße daher sehr Frau Oberbürgermeisterin Carda Seidel aus Ansbach und
Herrn Bürgermeister Johannes Schneider aus Adelshofen in Begleitung der charmanten Weinprinzessin Ute I.

Für die Kommunalpolitik gilt unser Gruss
dem Stellvertreter des Bezirkstagspräsidenten Herrn Alexander Küßwetter,
Herrn Bezirksrat Herbert Lindörfer,
unserem Landrat Herrn Dr. Jürgen Ludwig und
Herrn Landrat Gerhard Wägemann aus Weißenburg-Gunzenhausen.

Es freut mich sehr, dass Herr Regionalbischof Oberkirchenrat Christian Schmidt heute unser Gast ist.
Nicht minder herzlich grüße ich Herrn Rektor Prof. Hermann Schoenauer von der Diakonie Neuendettelsau.

Hans Maurer wird ja von vielen oft als Vater der Ansbacher Fachhochschule bezeichnet. Dieser Ausdruck mag zwar nicht wörtlich gemeint sein, ohne Hans Maurer wäre aber die Hochschule in Ansbach, die wir heute als hoch leistungsfähige Bildungseinrichtung schätzen, in dieser Form nicht möglich gewesen.

Wir grüßen sehr herzlich
die Präsidentin der Hochschule Ansbach, Frau Prof. Dr. Ute Ambrosius und
Herrn Regierungdirektor Hans-Peter Smolka, den Kanzler der Hochschule.

Ich danke Ihnen, Frau Dr. Ambrosius, und Ihnen Herr Smolka dafür, dass dieser Empfang zunächst in der Hochschule hätte stattfinden sollen. AIch bitte Sie alle, liebe Freunde, um Verständnis, dass wir nunmehr aus bekannten Gründen sind wir nunmehr in die Alte Reithalle ausgewichen sind. Vielen herzlichen Dank noch einmal für die ursprünglichen Vorbereitungen durch die Fachhochschule Ansbach und vielen Dank auch an Herrn Direktor Otto Körner von der Fachhochschule Triesdorf für die unkomplizierte Bereitstellung der Reithalle.

Für die Regierung von Mittelfranken grüße ich Herrn Regierungsvizepräsident
Herrn Dr. Eugen Ehmann.

Stets eng und vertrauensvoll verbunden war Herr Maurer den Vertretern der Sicherheits- und Ordnungkräfte. Heißen Sie daher mit mir willkommen den
leitenden Polizeidirektor Alfred Kühnl
sowie alle, oftmals ungenannten und bescheiden im Hintergrund wirkenden Vertreter und Repräsentanten der Rettungs- und Hilfsdienste.

Stellvertretend für die vielen Vertreter der Behörden und Verbände heiße ich vier Persönlichkeiten willkommen.
Herrn Adolph Olgierd, den Präsidenten des Verwaltungsgerichtes Ansbach,
Herrn Ministerialdirektor Josef Ottowitz vom Landwirtschaftsministerium,.
Herrn Baudirektor Friedrich-Wilhelm Brumberg vom Amt für ländliche Entwicklung und den Präsidenten des Bayerischen Bauernverbandes Günther Felßner.

Für die Wirtschaft und für die Schule grüsse ich
Herrn Direktor Werner Schmiedeler von der Sparkasse Ansbach und
Frau Rektorin Karin Promm von der Grundschule Schalkhausen.

Die Politik und die Medien bilden eine Symbiose, das eine wäre ohne das andere nur schlecht vorstellbar.
Für die Presse heißen wir den Verleger der Fränkischen Landeszeitung,
Herrn Harald Wiedfeld , willkommen.

Herr Maurer pflegt seit vielen Jahren einen Freundeskreis. Aus dessen Mitte grüße ich die beiden Senioren, die letztes Jahr einen einen “noch runderen” Geburtstag feiern durften,
Herrn Karl Ruf aus Dinkelsbühl und Wilburgstetten und
Herrn Walter Wallmüller aus Moosbach bei Windsbach, dem eigentlichen Heimatdorf von Hans Maurer.

Der Kreisverband unserer CSU wurde 1972 im Rahmen der damaligen Gebietsreform begründet. Aus vier ehemaligen und zugegeben ehedem sehr selbstbewussten Landkreisen sowie Teilen weiterer Landkreise ist der neue Landkreis Ansbach entstanden.

Aus vielen Erzählungen von Herrn Maurer und anderen Freunden weiß ich, dass dies eine Zeit voller Herausforderungen war, da es insbesondere auch galt, die unterschiedlichen und durchaus berechtigten Interessen der einzelnen Menschen vor Ort und deren politischer Vertreter zu berücksichtigen. Heute dürfen wir in einem Landkreis leben, der ein sehr gutes Bewusstsein der Zusammengehörigkeit,
ich nenne es Kreisbewusstsein, gebildet hat.

Andere, benachbarte Landkreise dürften diesbezüglich durchaus mit neidvollen Blicken auf uns schauen.

Herr Maurer, Sie waren 30 Jahre Vorsitzender unseres Kreisverbandes mit etwa 3.000 Mitgliedern. In dieser Zeit gab es viele Wahlen zu bestreiten. Sie durften hierbei großartige Erfolge feiern.
In diesen 30 Jahren wurden in allen Wahlen unsere Direktkandidaten für Bund, Land und Bezirk sowie als Landrat mit stets mehr als 50% direkt gewählt.

Diese Ergebnisse sind glanzvoll, ich bin mir aber sicher, dass der Weg dahin durchaus steinig und nicht immer einfach zu bestreiten war.

Sehr geprägt hat mich im Jahre 2002 Ihre emotionale Rede mit der Ankündigung, dass Sie den Kreisvorsitz abgeben werden. Eindrucksvoll haben Sie geschildert, was in den zurückliegenden 30 Jahren zu leisten war. Sie riefen die vielen politischen Veranstaltungen, die schönen Erlebnisse und auch die schwierigen Momente in unser Bewusstsein.
Geschlossen haben Sie Ihre Rede damals mit dem Satz,
dass man es doch machen solle wie die Sonnenuhr und nur die schönen Stunden zählen.

Die Lebensweisheit, die in diesem Satze ruht, musste ein jüngerer Mensch wie ich erst erschließen.

Sie selbst waren und sind uns stets ein Vorbild. Sie haben uns stets fasziniert durch Ihre großartige Allgemeinbildung, Ihren Humor und Ihr großes politisches Können.sehr breites Wissen in der Geschichte, der Literatur und der Dichtkunst.

Sehr geehrter Herr Maurer,
Sie haben in Ihrem Leben viel erreicht und hohe Ämter begleitet.

Wir, die Freunde des CSU-Kreisverbandes Ansbach-Land haben Sie stets bewundert. Wir haben Sie allerdings nicht bewundert für das, was Sie erreicht haben,
wir haben Sie stets bewundert für das, wie Sie es erreicht haben.

Meine herzlichsten Glückwünsche zu Ihrem Geburtstag, Glück auf und Gottes Segen.

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