Jan Peter Helmer

Begrüßung Nominierung Landrat Dr. Ludwig

Auf der Fahrt nach Bechhofen im frühherbstlichen Sonnenlicht ist mir wieder einmal bewusst geworden, dass wir nicht nur im größten, sondern ganz bestimmt auch in einem der schönsten Landkreise Bayerns zu Hause sind.
An einem Tag wie diesem ist es immer wieder eine Freude, Ihr CSU-Kreisvorsitzender sein zu dürfen.

Sehr geehrter Herr Landrat, lieber Rudolf,
Du hast uns ja einen gehörigen Schrecken versetzt, als Du angekündigt hast, mit Ablauf des 30. 4. 2012 aus dem Amt zu scheiden. Es sind große Fußstapfen, die Du hinterlässt. Die Freude, mit der Du das Amt begleitest, Deine große Einsatzbereitschaft und nicht zuletzt die menschliche Nähe, die Du uns und den Bürgern schenkst, legen die Latte für einen Nachfolger sehr hoch. Vielen herzlichen Dank für die zehn Jahre, die wir an Deiner Seite gehen durften!

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde,

auch nach Georg Ehnes, Dr. Hermann Schreiber und Rudolf Schwemmbauer wollen wir den Landkreis Ansbach weiter gestalten. Wir läuten daher mit der heutigen Wahl unseres Landratskandidaten den Start in einen leidenschaftlichen Wahlkampf ein.
In einen leidenschaftlichen Wahlkampf, den wir optimistisch angehen, mit den richtigen Konzepten und den richtigen Personen für die Zukunft unseres Landkreises.

Seien Sie alle willkommen zur Delegiertenversammlung des CSU-Kreisverbandes Ansbach-Land mit Wahl unseres Kandidaten für die Landratswahl am 11. 3. 2012 hier in der Bechhofener Radsporthalle.

Unser Dank gilt den Freunden des CSU-Ortsverbandes Bechhofen, angeführt von unserem Kreisgeschäftsführer Martin Günther und seiner Frau Andrea, sowie Herrn Bürgermeister Helmut Schnotz für die freundliche Aufnahme und die Vorbereitung des heutigen Abends!

Grüßen Sie mit mir unseren Ehrenvorsitzenden Staatsminister a.D. Hans Maurer,
den Abgeordneten des Deutschen Bundestages Josef Göppel und den
örtlich zuständigen Stimmkreisabgeordneten des Bayerischen Landtages Gerhard Wägemann.
Lieber Gerhard, Du kämpfst im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen um die Landratsposition, wir alle wünschen Dir viel Erfolg.

Unser Freund Klaus Dieter Breitschwert kann heute leider nicht bei uns sein,  weil er bei der Landesversammlung des Bayerischen Kraftfahrzeugverbandes in Bayreuth die Sitzung leitet.

Wir heißen willkommen den Stellvertreter des Bezirkstagspräsidenten Alexander Küsswetter und Herrn Bezirksrat Herbert Lindörfer, der sich heute als Bewerber vorstellen wird.

Es ist für uns eine Ehre, dass neben Herrn Landrat Rudolf Schwemmbauer auch der Vorsitzende der CSU-Fraktion im Kreistag Stefan Horndasch heute als Delegierter bei uns ist.

Unser Gruß gilt den stellvertretenden Vorsitzenden unseres Kreisverbandes,
Frau Kreisrätin Barbara Seitz, Herrn Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer und Herrn Bürgermeister Johannes Schneider.

Mit Freude heißen wir alle Bürgermeister, Kreisräte und Vorsitzende unserer Arbeitsgemeinschaften und Ortsverbände willkommen. Stellvertretend begrüße ich
Franz Winter, den Bezirksvorsitzenden des Bayerischen Gemeindetages,
Alfons Brandl, den Bezirksvorsitzenden des Bayerischen Städtetages,
Carola Güntner, die Vorsitzende der Frauen Union,
Reinhard Brüger für die Senioren Union,
Norman Blevins, den Vorsitzenden der Jungen Union,
und den Dinkelsbühler Ortsvorsitzenden Dr. Jürgen Ludwig, der sich als Landratskandidat bewirbt.

Der Geschäftsführer unseres Bundeswahlkreises Henrik Ochsenkühn feiert heute seinen Geburtstag. Lieber Henrik, alles Gute! Seinen Ehrentag genießt man halt doch am schönsten in der Mitte seiner Parteifreunde.

Als Wahlleiter werde ich den CSU-Bezirksgeschäftsführer Peter Müller vorschlagen, der heute aus Wilhermsdorf zu uns gekommen sind.

Politik lebt von der Darstellung nach außen. Ich danke daher Herrn Dieter Reinhardt von der Fränkischen Landeszeitung und Herrn Fabian Reisch von der Wochenzeitung für ihr Interesse.

Die Personaldiskussionen der letzten Wochen wurden leidenschaftlich geführt. Dies ist angesichts der Bedeutung, die ein Landrat hat, nur allzu verständlich.

Völlig untergeordnet, völlig untergeordnet sind heute allerdings Fragen wie
– wen kann man am besten leiden,
– wer kommt aus meiner Ecke des Landkreises oder
– mit Unterstützung welchen Bewerbers kann man sich öffentlichkeitswirksam in Opposition zum Ehrenvorsitzenden, zum Landrat und zum Kreisvorsitzenden bringen?

Solche Fragen haben insbesondere unsere Bewerber nicht verdient. Wir sehen heute qualifizierte Freunde mit individuellen Stärken. Jedem von Ihnen können wir unser Vertrauen schenken.

Öffnen wir unseren Blick für die wahre Herausforderung:
Was müssen wir tun, damit unser Landkreis sich auch in den nächsten zwanzig und dreißig Jahren hervorragend entwickelt?
Wer hat die besten Konzepte für einen Landkreis, in dem es sich auch künftig lohnt, zu leben und zu arbeiten?

Unsere Bürger erwarten klare und gute Antworten auf diese Fragen, kein Personalgeplänkel, sie wollen wissen, was die CSU vor hat, wie sie gestalten will.

Es soll niemand in diesem Saal glauben, dass es in der Politik Erbhöfe und Pfründe gebe und die Wahl eines Landrates eine „gmahde Wiesn“ wäre.

Sie verzeihen mir den oberbayerischen Begriff „gmahde Wiesn“. Keinesfalls will ich hiermit unsere landsmannschaftlichen Befindlichkeiten verletzen. Wir dürfen aber auch nicht leichtfertig Personaldiskussionen oder persönliche Eitelkeiten vor unsere gemeinsamen Anstrengungen setzen!

Wir sind zu einer Schicksalsgemeinschaft zusammen geschweißt. Zu einer Schicksalsgemeinschaft, die einig, die einig nach außen auftreten muss. Nur so bekommen die Bürger Vertrauen.

Jeder von Ihnen soll nach dieser Versammlung nach Hause fahren und in der Familie, auf der Arbeit, in den Freundeskreisen, Betrieben und Vereinen sagen: Die CSU hat den richtigen Kandidaten, mit dem wird die Wahl gewonnen und mit dem gewinnen wir alle!

Einigkeit macht stark!

In der Politik ist es nicht anders als auch sonst im Leben. Nur wer gemeinsam kämpft, wird auch gemeinsam gewinnen!

Wir werden einen daher Wahlkampf führen, bei dem wir
– die Kompetenz unseres Kandidaten herausstellen und gleichzeitig
– einen Kandidaten zum „Anfassen“ bieten. Einen Kandidaten mit menschlicher Nähe, der auf die Menschen zugeht und für diese zu sprechen ist.

Wir wollen mit unserer Politik das Lebensgefühl der Menschen aufnehmen!

Das Lebensgefühl unserer Bürger verlangt einen Landrat, der mit Kompetenz eine große Verwaltung führt, der die richtigen Weichen stellt und der sich vor allem auch um die kleinen Anliegen kümmert und damit große Anliegen möglich macht.

Kümmern und machen!

Danke.

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