Bildungsforum mit StM Dr. Spaenle

Bildungsforum mit Staatsminister Dr. Spaenle am 14. 5. 2010
Turnhalle der Volksschule Bechhofen

Begrüßung durch den Kreisvorsitzenden Jan Helmer
Guten Abend,
sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

seien Sie alle herzlich alle willkommen zu dem Bildungsforum mit dem Ehrengast des heutigen Abends:

Dem Staatsminister für Unterricht und Kultus Herrn Dr. Ludwig Spaenle.

Danke Herr Dr. Spaenle, dass Sie heute für diese Diskussion zu uns gekommen sind. Zu einer Diskussion, die auch den Titel tragen könnte „Spaenle stellt sich“.

Liebe Freunde und Gäste, mit diesem vielleicht etwas provokanten, aber ehrlichen „Spaenle stellt sich“ wird deutlich:

Die Bildung in Bayern ist in Bewegung, sie ist im Umbruch.

Alle Verantwortlichen erkennen zwar an, dass der Bildung die entscheidende Rolle für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes zukommt. Allerdings gehen je nach Sichtweise und Standpunkt die konkreten Ansätze für die Ausgestaltung der Bildungspolitik weit auseinander.

Themenkomplexe wie G8, Teilhauptschulen, Schulverbünde, Wirtschaftsschule, Klassenstärken oder auch „1000 neue Lehrerstellen“ werden heute Abend sicherlich zur Sprache kommen.

Herr Dr. Spaenle  ist der Kristallisationspunkt aller Kritik, die an unserem Bildungswesen geübt wird. Herr Dr. Spaenle und seine Ministerialbürokratie vollziehen als Organe hoheitlichen Handelns die politischen Beschlüsse. Sie sind die eigentlichen Akteure.

Sehr verehrte Damen und Herren, diese Kritik kommt gerade auch aus Ihren Reihen. Viele von Ihnen sind als Lehrer oder Elternteil bestens mit den Details des Schulalltags vertraut. Ihre Verbesserungsvorschläge beruhen auf ihrem persönlichen Erfahrungsschatz und ihren bildungspolitischen Idealen.

Gestatten Sie mir jedoch anzumerken, dass es durchaus auch eine dritte, sehr nüchterne Sichtweise bei dem Thema Schule und Bildung gibt. Stellvertretend für viele unserer Bürgerinnen und Bürger darf ich daher fragen.

Was müssen wir tun, damit die Absolventen unserer Schulen qualifiziert für das Leben nach der Schule sind?

Werden die Ergebnisse der Bildungspolitik wirklich besser, wenn mehr Geld  in das Schulsystem investiert wird?

Wie gelingt es, unsere Steuergelder einzusetzen, um alle gesellschaftlich relevanten Aufgaben erfüllen zu können?

Das heutige Bildungsforum soll als Plattform zur Diskussion dienen. Ich freue mich auf einen lebhaften Meinungsaustausch. Herr Dr. Spaenle wird mit großem Engagement Ihre Fragen und Anregungen beantworten.

Aber lassen Sie uns das eine Im Auge behalten: Bildung ist für uns alle wichtig. Wir brauchen Ergebnisse. Daher müssen wir uns darauf besinnen, dass Bildungspolitik nur mit dem Bewusstsein der gemeinsamen Teilhabe gestaltet werden kann.

Lassen Sie uns daher in der heutigen Diskussion auch den Standpunkt des anderen annehmen und die Dinge mit seinen Augen betrachten.

Ihre CSU ist offen für den Dialog.

Seien Sie alle herzlich begrüßt.

Unser Gruß gilt insbesondere neben unserem Ehrengast
Herrn Staatsminister für Unterricht und Kultus, Herrn Dr. Ludwig Spaenle
dem Landtagsabgeordneten Gerhard Wägemann,
Herrn stellvertretender Bezirkstagspräsident Alexander Küßwetter,
Herrn Bezirksrat Herbert Lindörfer und
Herrn Landrat Rudolf Schwemmbauer,
dem Oberbürgermeister der Stadt Dinkelsbühl,
dem Vorsitzenden de CSSU-Fraktion im Ansbacher Kreistag Stefan Horndasch sowie allen Mitgliedern des Kreistages und allen Bürgermeistern,
der Kreisvorsitzenden der Frauen-Union Barbara Seitz und
dem Bezirksvorsitzenden der Jungen Union Andreas Schalk..

Aus Bechhofen grüße ich den Hausherrn, Herrn Bürgermeister Helmut Schnotz und die anwesenden Gemeinderäte.

Es ist eine große Ehre, dass heute wichtige Vertreter des Schulsystems zu uns gekommen sind, so
Frau Schulamtsdirektorin Hildegund Rüger,
der Präsident der Fachhochschule Ansbach Herr Prof. Dr, Gerhard Mammen,
Herr Rektor Meier,
Herrn Konrektor Bräunlein,
Frau Angela Novotny von der Herman-Gutmann-Stiftung,
Herrn Elternbeiratsvorsitzender Manfred Pfeiffer
und die Vorsitzende des Schul-Fördervereins Bechhofen, Frau Claudia Botsch.

Mein verbindlicher Dank für die Vorbereitung und Durchführung der heutigen Veranstaltung gilt Frau Andrea Günther von der Kreisgeschäftsstelle, unserem Kreisschatzmeister Martin Günther sowie dem CSU-Ortsvorsitzenden Reinhold Götz mit seiner Mannschaft.

Die Bewirtung haben die Elternbeiräte der Bechhöfer Schule übernommen.

Für die große Hilfsbereitschaft danke ich Herrn Gerhard Früh, dem Hausmeister der Volksschule.

Von dem heutigen Bildungsforum werden Herr Hähnlein von der Fränkischen Landeszeitung sowie Herr Raisch von der Wochenzeitung berichten.

Herr Dr. Spaenle, andernorts haben Sie sich schon mit fünf Worten vorgestellt:
„Ich mache Schule in Bayern“.

Liebe Gäste, heute machen wir gemeinsam „Schule in Bayern“