Jan Peter Helmer

Wirtschaftsgespräch mit BM zu Guttenberg

Merkendorf – Glaswerke Arnold – 12.9.2009
Wirtschaftsgespräch mit
Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg

Begrüßung durch den Kreisvorsitzenden Jan Helmer:

„Dieses Land braucht die Nachricht, dass wir gemeinsam bereit sind, den Menschen die Zuversicht zu geben, die dieses Land in Ausnahmesituationen immer wieder ausgezeichnet hat. Die Menschen in diesem Land haben in Ausnahmesituationen immer Außergewöhnliches geleistet.“

Herr Dr. zu Guttenberg, in Ihrer Antrittsrede als Bundesminister für Wirtschaft und Technologie haben Sie mit diesen Worten Ihre Wertschätzung und Ihr großes Vertrauen für unsere Menschen und deren Fähigkeiten ausgedrückt. Vielen Dank. Seien Sie zu dem Wirtschaftsgespräch herzlich willkommen. Und: wir brauchen Politiker, die entschlossen handeln.

Herr Bundesminister, wir leben hier in einer Region, die im Osten dem Großraum Nürnberg zugewandt ist, in wesentlichen Teilen jedoch dem ländlichen Raum – mit all seinen Problemen – angehört. Von den großen Metropolen liegen wir entfernt und von den Maßnahmepaketen zur Technologieförderung und zur Konjunkturbelebung können wir nur wenig profitieren. Denken Sie an dieser Stelle stellvertretend an die Abwrackprämie.

Die Politik setzt für uns nur Rahmenbedingungen. Wenn wir vorankommen wollen, müssen wir uns schon auf die eigene Kraft und Leistungsbereitschaft besinnen. Für uns gilt der Satz von Ludwig Erhard:

Ich will mich aus eigener Kraft bewähren, will für mein Schicksal selbst verantwortlich sein. Sorg du Staat dafür, dass ich hierzu in der Lage bin.

Nutzen wir daher das Wirtschaftsgespräch und diskutieren wir

– ob wir, wie viele behaupten, eine Systemkrise der Sozialen Marktwirtschaft haben,

– oder ob wir eine Wirtschaftskrise durchlaufen, in der wir die soziale Marktwirtschaft von ihren Fesseln befreien und ihre Kraft zur Selbstheilung nutzen sollten,

– wie wir den Dreiklang – vernünftig wirtschaften – vorausschauend investieren – Bürger entlasten – schaffen wollen,

– ob unsere Menschen und Unternehmen, wie zum Beispiel unser Gastgeber, die Glaswerke Arnold, auch künftig mit den Grundsätzen eines ehrbaren Kaufmannes, wie Vorsicht und Vorsorge und Verantwortungsbereitschaft, Erfolg haben werden,

– wie wir unseren Bürgern wieder Vertrauen, Mut und Zuversicht geben können,

– und vor allem: was müssen wir tun, was muss die große Politik tun, damit es sich auch für unsere Jungen lohnt, bei uns zu leben und zu arbeiten?

Liebe Freunde, die Zeiten fordern uns. Immer, wenn unser Land vor wichtigen Weichenstellungen stand, konnten sich die Menschen sicher sein: Mit CDU und CSU ist das Land auf sicherem Kurs: Für unsere Menschen, für unsere Heimat, für eine gute Zukunft.

Für diese CSU, für diese Politik steht ein Mann: Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg.

Herr Bundesminister, wir bitten um Ihr Wort.

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