Jan Peter Helmer

Kreisrat


Antrittsrede Jan Helmer als Kreisvorsitzender der CSU

Sehr verehrte Damen und Herren,
liebe Freunde,

ja, ich nehme das Amt des Vorsitzenden unseres CSU-Kreisverbandes Ansbach-Land gerne an und ich danke Ihnen für Ihr großes Vertrauen.

Mein Dank gilt Herrn Staatsminister a.D. Hans Maurer, unserem Ehrenvorsitzenden, der mich vorgeschlagen hat.
Vielen Dank an Herrn Vorsitzenden Erwin Weinmann, der sieben Jahre dieses mitunter schwierige Amt ausgefüllt hat.
Vielen Dank an Sie alle, dass Sie mich so offen aufnehmen.

Politik ist die Kunst des Machbaren und Politik ist ein Gemeinschaftswerk, das erst durch gegenseitiges Vertrauen ermöglicht wird. Als jemand, der nicht über ein bedeutendes politisches Mandat verfügt, und als jemand, den viele von Ihnen noch nicht so gut kennen, stehe ich heute Abend durchaus mit Demut vor Ihnen.

Ich bin bislang CSU-Ortsvorsitzender in Windsbach, Mitglied des Stadtrates, sechs Jahre war ich 2. Bürgermeister. Ich bin Mitglied des Kreistages und stellvertretender Vorsitzender unserer Kreistagsfraktion. Seit fünf Jahren darf ich als Vorsitzender die Mittelstandsunion Mittelfranken führen.

Mein Elternhaus hat mich politisch geprägt. Vor 45 Jahren wurde ich als zweiter Sohn eines aus dem Sudetenland vertriebenen Ingenieurs für Kälte- und Klimatechnik und einer aus Altenmuhr bei Gunzenhausen stammenden Viehhändlerstochter geboren. Ich bin evangelischer Konfession.

In Gunzenhausen habe ich Abitur gemacht, an der Universität Erlangen-Nürnberg Informatik und Betriebswirtschaftslehre studiert. Zweimal war ich während meiner Ausbildung für längere Zeit in den Vereinigten Staaten: als Austauschschüler und später als Student während eines Praktikums.

1988 konnte ich mein Studium abschließen und war dann zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität beschäftigt. In diesem Jahr habe ich meine Frau Pia geheiratet. Wir haben drei Kinder, die sich sehr schnell zu sehr eigenständigen Persönlichkeiten entwickeln.

1989 bin ich in die Firma meiner Schwiegereltern, der Ernst Müller GmbH, in Windsbach eingetreten. Diese Firma führe ich als Alleingeschäftsführer im sechsten Jahr. Wir fertigen und montieren mit derzeit 45 Mitarbeitern Fenster, Türen und Sonnenschutzanlagen. Die Bäume dort wachsen zwar nicht in den Himmel, ich darf jedoch, auch im Namen meiner Mitarbeiter sagen, dass wir solide arbeiten.

Meine Lebenserfahrungen verstehe ich als Verpflichtung, als Verpflichtung, umso mehr für die Werte einzutreten, die uns allen wichtig sind und die uns in einer christlichen und sozialen Partei zusammenführen.

Politik darf niemals den Anschein von Beliebigkeit erwecken oder nur danach trachten, am nächsten Tag „groß in die Medien“ zu kommen.

Bauen wir daher auf ein Gerüst von Werten, wie Familie, Fleiß, Anstand, Gerechtigkeit, Verantwortung, Freiheitsliebe und Solidarität. Bauen wir auf ein Gerüst, das uns Orientierung gibt, mit dem wir anderen Orientierung geben und das die Grundlage für das Vertrauen ist, dass uns die Bürger entgegenbringen sollen.

Politisches Handeln findet immer im Spannungsfeld zwischen staatlicher Reglementierung einerseits und dem Ausdruck bürgerlichen Freiheitswillens andererseits statt.

So wichtig der lenkende Einfluss der Politik auch sein mag: Wir müssen uns immer wieder klar machen, dass staatliche Leitplanken nicht die Fahrschule ersetzen.

Vertrauen wir daher auch auf das Können und das Verantwortungsgefühl der einzelnen Menschen. Wir bauen Schulen, Wir setzen aber auch auf die Herzensbildung unserer Schüler.
Und wir bauen vor allem auf die vielfältigen Talente, die wir vom Schöpfer bekommen haben!

Wir wollen Bürgernähe. Und daher auch ein klares nein zu Fremdbestimmung, Bevormundung oder politischer Zwangsbeglückung.

Wir wollen eine CSU, die als Volkspartei allen offen steht, in der wir ohne Ideologie aber mit einem gesunden Sinn für Machbarkeit nachhaltige Lösungen für unsere Bürger finden.

Wir wollen eine CSU, die nicht als Männerpartei gilt, sondern in der sich Frauen entwickeln können und in der sich die Frauen mit ihren spezifischen und für uns auch wichtigen Sichtweisen wieder erkennen können.

Bringen Sie Ihre Gedanken und Vorstellungen ein. Lassen Sie uns eine lebhafte innerparteiliche Meinungsbildung betreiben. Dann können wir auch einig nach außen auftreten.

Die Umfragen in Feuchtwangen und Dinkelsbühl zur Biotonne sagen uns ganz klar, dass die Bürger einen Anschluss- und Benutzungszwang nicht wollen und auch nicht brauchen! Mit unserer CSU gibt es daher bei der Biotonne nur ein klares Nein zu einer Zwangslösung und ein klares Ja zu einer Lösung, die auf Freiwilligkeit baut! Daher sind wir sehr froh, dass wir am Montag im Kreisausschuss die wichtige Abstimmung über die Einführung auf freiwilliger Basis gewinnen konnten!

Freunde, ich danke für die personellen Vorschläge für die Vorstandschaft. Mit Barbara Seitz, Dr. Christoph Hammer, Herbert Lindörfer und Johannes Schneider, mit Hans Assum, Dr. Wolfgang Scheurer und Martin Günther haben wir ein starkes Führungsteam, das den ganzen Landkreis in seiner Größe und Vielfalt verkörpert. Einen Landkreis, der dem ländlichen Raum mit all seinen Problemen und politischen Herausforderungen angehört.

Umfragen sagen derzeit, dass sich mindestens 30% der Mitbürger, vor allem auch auf dem Land, von der Politik nicht richtig vertreten fühlen. Unsere Bürger haben aber 100% Einsatz verdient, deshalb setzen wir uns auch zu 100% ein!

Besinnen wir uns auf die alte Stärke der CSU. Gehen wir jetzt hinaus, um in den Familien, Stammtischen, Vereinen, Betrieben, Freundeskreisen und wo immer wir hinkommen, klar zu machen: wir sind bei der CSU, die CSU ist gut aufgestellt, wir sind für die Bürger da, wir haben die richtigen Antworten und wir blicken optimistisch in die Zukunft! Diese konsequente Erschließung des vorpolitischen Raumes wird auch künftig der Schlüssel zu Erfolgen sein.

Ich vertraue auf Ihre Hilfe und ich bin bereit, mich voll in das Amt als CSU-Kreisvorsitzender einzubringen.

Niemand soll sagen: der ist aus Windsbach, der ist nur für seine Heimatstadt da.
Niemand soll sagen: das ist ein Mittelständler, der betreibt nur Klientelpolitik.
Nein, ich will in allen Gemeinden dieses Landkreises zu Hause sein. Ich will für Sie alle da sein.

Unsere CSU ist wie ein großer Baum: stark verwurzelt in der Bevölkerung, mit einem starken Stamm gemeinsamer Werte und Überzeugungen, mit großen Ästen, die die unterschiedlichen Schwerpunkte und Interessen verkörpern und die den Baum in der Balance halten.

Wir, jeder einzelne von uns, wir sind die Blätter dieses Baumes. Bringen wir diesen Baum zu neuer Blüte! Ich danke Ihnen!

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Persönliches

Bitte nehmen Sie mit mir einfach Kontakt auf!

Jan Peter Helmer

Dipl.-Informatiker Univ.

Ernst Müller GmbH

Rother Str. 40

D-91575 Windsbach

Tel. 09871 6777-28

mobil 0171 1977496

Fax 09871 6777-22

email: JanHelmer@yahoo.com

Internet: www.Jan-Peter-Helmer.de

Kreisrat – Landkreis Ansbach

Stadtrat – Stadt Windsbach

Kreisvorsitzender der CSU im Landkreis Ansbach

stv. Bezirksvorsitzender der Mittelstandsunion Mittelfranken

geb. am 8. Mai 1964 in Gunzenhausen

1983 Abitur am Simon-Marius-Gymnasium in Gunzenhausen

1983 – 1988 Studium der Informatik und der Betriebswirtschaftslehre
an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen und Nürnberg

1988 Abschluss als Diplom-Informatiker

1989 Eintritt in die Ernst Müller GmbH, Windsbach

2002 Wahl in den Kreistag Ansbach und den Stadtrat Windsbach

2002 – 2008 Zweiter Bürgermeister der Stadt Windsbach

2004 Geschäftsführer der Ernst Müller GmbH

2004 Bezirksvorsitzender der Mittelstandsunion Mittelfranken

2008 stellvertretender Vorsitzender der CSU-Fraktion im Kreistag Ansbach

2009 Kreisvorsitzender der Christlich-Sozialen-Union im Landkreis Ansbach

2014 stv. Bezirksvorsitzender der Mittelstandsunion Mittelfranken