Jan Peter Helmer

Kreisrat


Pressemitteilung der MittelstandsUnion Mittelfranken „Konzertierte Aktion aller politischen Ebenen gegen die „MethusalemFalle“

Pressemitteilung der MittelstandsUnion Mittelfranken
zu dem Thema
„Konzertierte Aktion aller politischen Ebenen gegen die „MethusalemFalle“

Die MittelstandsUnion der CSU in Mittelfranken fordert vor dem Hintergrund des
demographischen Wandels eine konzertierte Aktion von Bund, Ländern und
Gemeinden, um ein dringend benötigtes kinderfreundliches Klima zu schaffen.
Jan Peter Helmer, Bezirksvorsitzender der MittelstandsUnion
erklärt, dass die momentane Entwicklung mit einer steigenden Zahl älterer Menschen bei gleichzeitig geringer werdendem Potenzial an jungen Leistungsträgern und fehlendem
Nachwuchs nicht nur die Sozialsysteme immens belaste, sondern auch die
mittelständischen Unternehmen. Denn gerade junge Familien könnten die vielzitierte
„Binnennachfrage“ schaffen, sie konsumieren im Inland, bauen sich ein Eigenheim
und fahren selten zu exotischen Urlaubszielen. Gleichzeitig sei insbesondere der
Mittelstand auf gut ausgebildete, engagierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
angewiesen.
Helmer will der drohenden Überalterung der Gesellschaft, der „MethusalemFalle“
wie er sie nennt, entgegen wirken und fordert deshalb ein konsequent kinderund
familienfreundliches Handeln auf allen politischen und gesellschaftlichen Ebene.
Jungen Paaren soll die Entscheidung, Kinder zu bekommen, erleichtert werden.
Während der Staat junge Familien finanziell besser stellen sollte, etwa mit der
Einführung einer KinderKomponente
bei Pflege und Rentenversicherung oder einem Familien- statt
Ehegatten-Splitting, dürfen sich auch die Kommunen ihrer
Verantwortung nicht entziehen. Denn eine gezielte Familienpolitik bedeutet Standort und
Zukunftssicherung. Um den mittelständischen Unternehmen die benötigten
Arbeitskräfte und auch die Nachfrage vor Ort zu erhalten, sollen die Gemeinden
bedarfsgerechte Kinderbetreuungsmöglichkeiten anbieten, organisiert etwa in Form
einer gegenseitigen Nachbarschaftshilfe oder auch kostengünstiger Bauplätze. Eine
Kommune könnte sich so als attraktiver Lebensraum für junge Familien und
günstiger Unternehmensstandort profilieren und damit auch den mit dem
Bevölkerungsrückgang verbundenen Problemen, z.B. einem dann
überdimensionierten, kostenintensiven Infrastrukturrahmen oder dem Werteverfall
von Immobilien und Grundstücken, begegnen.

Advertisements