Jan Peter Helmer

Kreisrat


Pressemitteilung der CSU-Fraktion Thema Wirtschaftsförderung

„Die Wirtschaftsförderung im Landkreis Ansbach läuft besser als vermutet“, stellt Dr. Jürgen Walchshöfer, Vorsitzender der CSU-Kreistagsfraktion, fest. Die CSU-Kreisrä­te berieten bei Ihrer letzten Sitzung über den aktuellen Bericht der landkreiseigenen Wirtschaftsförderungsgesellschaft. 


Der laut Walchshöfer durchaus positive Bericht müsse nunmehr zu einer weiter ge­henden politischen Diskussion über die Arbeit der Wirtschaftsförderung führen. Die CSU-Kreisräte sehen hierbei zwei Ansatzpunkte. Zum einen solle die Kooperation mit den Städten und Gemeinden verstärkt werden. Zum anderen müssten auch die übrigen Wirtschaftskräfte, insbesondere das Kreditgewerbe, stärker in die Wirt­schaftsförderung eingebunden werden. 

Wichtig sei vor allem, dass die Aufgaben der Wirtschaftsförderung eindeutig darge­stellt werden. Die Wirtschaftsförderungsgesell­schaft brauche klare Vorgaben, ein Handlungsgerüst und eine von der Politik vorgegebene Richtung für die weitere Arbeit. 

Die Wirtschaftsförderung habe die allge­meine Aufgabe, Maßnahmen zur Verbesse­rung der wirtschaftlichen Rahmenbe­dingungen einzuleiten und insbesondere auch Imagewerbung für unseren Raum zu betreiben. Die Attraktivität des Wirtschafts­standortes Landkreis Ansbach müsse künftig noch wirkungsvoller nach außen ge­tragen werden. 

Grundsätzlich sei klar, dass die Wirtschaftsförderung auf Landkreisebene nicht un­mittelbar in die eigentlich wünschenswerte Konkurrenz der Kommunen eingreifen dürfe. Vielmehr habe die Wirtschaftsförderung subsidiär einzutreten. Dies bedeute, dass die Wirtschaftsförderungsgellschaft für Gemeinden nur auf Anforderung und nur in solchen Fällen, bei denen sich die Gemeinden nicht selbst helfen können, tätig werden solle. In diesem Sinne könne die Wirtschaftsförderung den Gemeinden mit Beratungsleistungen dienen. 

Aus Sicht der CSU-Kreisrä­te sei es wünschenswert, dass die Kommunen und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft in Kürze einen ge­meinsamen Maßnahmenkatalog erarbeiten. 

Noch stärker als bislang sollen die übrigen Wirtschaftskräfte, insbesondere das Kreditgewerbe, in die Arbeit der Wirtschaftsförderung eingebunden werden. Bislang unterstützen Kreditinstitute aus unserem Raum die Wirtschaftsförderungsgesell­schaft mit finanziellen Beträgen. Walchshöfer kann sich jedoch vorstellen, dass diese Unterstützung in Zukunft über die Zahlung von Zuschüssen hinaus geht und auch in die tägliche Arbeit das Wissen der Geldinstitute um wirtschaftliche Entwicklung vor Ort einfließt. 

Wünschenswert sei somit eine starke „Verklammerung“ mit der Kredit­wirtschaft. 

Als wichtigen ersten Schritt sehen die CSU-Kreisräte die Möglichkeit, dass die großen Organisationen des Kreditgewerbes der Wirtschaftsförderung Arbeitskräf­te zur Verfügung stellen. 

Erste Gespräche in diese Richtung will Landrat Rudolf Schwemmbauer mit den großen Organisationen der Kreditwirtschaft selbst führen. 

Besprochen werden soll dann auch noch einmal das bereits vorgestellte Konzept des Managements kommunaler Gewerbeflächen durch die Wirtschaftsförderungsgesell­schaft. Grundstücksflächen, die die Gemeinden selbst nicht erschließen wollen, könnten von der Wirtschaftsförderung auf treuhänderischer Basis mit Hilfe der Kredit­institute aufgekauft und als Gewerbeflächen angeboten werden. 

Die CSU-Kreisräte wünschen, dass die Kommunen, die Wirtschaftsförderungsgesell­schaft und die Kreditwirtschaft ein „Bündnis für den Wirtschafts­standort Landkreis Ansbach“ schließen. Die Wirtschaftsförderung müsse von allen Beteiligten noch mehr „gefordert“ werden, so Walchshöfer

 

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