Jan Peter Helmer

Kreisrat


Pressemitteilung „Leistungsfähige Hesselberg-Trasse“

Pressemitteilung der CSU-Fraktion im Kreistag Ansbach zu dem Thema
Leistungsfähige Hesselberg-Trasse

Eine leistungsfähige Straße in Ost-West-Richtung soll im Süden unseres Landkreises nach dem Willen der beiden Bezirksräte Alexander Küßwetter, Ehingen, und Gerhard Wägemann, Weißenburg, Landtagskandidat für den Stimmkreis Ansbach-Süd, entstehen. Die CSU-Fraktion im Kreistag Ansbach schließt sich nach einer ausgiebigen Diskussion bei der letzten Fraktionssitzung dieser Forderung mit Nachdruck an. Bislang fehle eine schnelle Verbindung von Gunzenhausen über Wassertrüdingen bis Dinkelsbühl, so der Fraktionsvorsitzende Dr. Jürgen Walchshöfer, Dinkelsbühl. Die wirtschaftliche Entwicklung der Hesselberg-Region werde noch durch die „unzulängliche“ Straßenanbindung an die überregionalen Verkehrswege gebremst. Erschwerend käme hinzu, dass sowohl Dinkelsbühl als auch Wassertrüdingen im Personenverkehr über die Schiene schon seit Jahren nicht mehr erreichbar seien. Der teilweise noch aufrecht erhaltene Güterverkehr auf der Schiene sei so stark ausgedünnt, dass er für die gewerbliche Wirtschaft kaum noch von Nutzen sei. Die Standortqualität und damit auch die Perspektiven der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung der gesamten Region könnten nach Meinung der CSU-Politiker durch flankierende Maßnahmen des Staates zum Ausbau der Verkehrsinfrastruktur erheblich verbessert werden. Laut Walchshöfer gehe es bei der Forderung nach einer leistungsfähigen Straße nicht nur um die Transportbedürfnisse der Wirtschaft. Sehr viel mehr müsse man auch den Mobilitätsansprüchen der Bürger und Gäste dieser aufstrebenden Ferienregion gerecht werden. Das Tourismusmarketing im benachbarten Neuen Fränkischen Seenland sei auch darauf ausgerichtet, Gäste aus dem Bereich der beiden „Publikumsmagneten“ Dinkelsbühl und Feuchtwangen zu gewinnen. Umgekehrt seien nach Ansicht der CSU-Kreisräte auch die Besucher des Seenlandes eine interessante Zielgruppe für die Angebote der beiden Städte und der Hesselbergemeinden. Verbesserte verkehrstechnische Rahmenbedingungen könnten demnach die Attraktivität der Ferienregionen Neues Fränkisches Seenland und Dinkelsbühl / Feuchtwangen sowie der Hesselberggemeinden erheblich steigern. Eine neue Bundesstraßenverbindung zwischen der Autobahn BAB 9 Nürnberg – München Anschlussstelle Greding und Ellingen ist für den Bundesverkehrswegeplan vorgesehen. Die CSU-Kreistagsfraktion fordert, dass diese als Bundesstraße B 131 geplante Verbindung von Ellingen über Gunzenhausen und Wassertrüdingen bis Dinkelsbühl fortzuführen sei. Bei Dinkelsbühl solle die neue leistungsfähige Straße an die Bundesautobahn BAB 7 Ulm – Würzburg angebunden werden. Für den angedachten Streckenabschnitt Gunzenhausen – Wassertrüdingen – Dinkelsbühl – BAB 7 soll nach den Willen der CSU-Politiker möglichst schnell eine verkehrswirtschaftliche Untersuchung eingeleitet werden. Diese könnte als Grundlage für eine anzustrebende Auf-nahme in den Bundesverkehrswegeplan dienen. Wichtig sei es nach den Worten Walchshöfers auch, die bereits beschlossenen Verbesserungen der bisherigen Staatsstraßen in der Region durchzuführen. Ein stetiger Ausbau der bestehenden Straßen sei die beste Voraussetzung für die beabsichtigte Aufnahme der neuen Hesselberg-Trasse in den Bundesverkehrswegeplan. 
Die CSU-Fraktion will daher auch eine Doppelstrategie verfolgen. Walchshöfer : „Das vorhandene Wegenetz weiter ausbauen und mittelfristig eine neue leistungsfähige Straße durchsetzen – so erreichen wir beträchtliche wirtschaftliche Effekte für die Region“.

Advertisements