Jan Peter Helmer

Pressemitteilung des CSU-Kreisverbandes Ansbach-Land zu dem Thema Ganztagesbetreuung

Als „Meilenstein“ für die Familien bezeichnet Rudolf Schwemmbauer, Vorsitzender des Bayerischen Gemeindetages im Landkreis Ansbach und Bürgermeister der Gemeinde Geslau, das von der bayerischen Staatsregierung beschlossene 600 Millionen-Mark-Programm für Kinderbetreuung. Das Kabinett hat ein Konzept für 30.000 neue Betreuungsplätze für Klein- und Schulkinder beschlossen. Bis 2006 können gemäß des Programms an allen Gymnasien, Real- und Hauptschulen 15 Prozent der Schüler ganztägig betreut werden. Angebote für Ganztagesbetreuungen soll es zudem auch in Kindergärten und Horten geben.

Nach Ansicht Schwemmbauers, der von der CSU als Landratskandidat nominiert wurde, verbessert Bayern mit dieser bedarfsgerechten Weiterentwicklung der Kinderbetreuung die Wahlmöglichkeiten der Eltern erheblich. Die Eltern können die Kinder selbst betreuen oder auch entscheiden, ob sie hierfür teilweise oder ganztägig eine Kindertageseinrichtung in Anspruch nehmen wollen. Elternpaare und Alleinerziehende hätten künftig erheblich bessere Chance, Familie, Kinder und Erwerbsleben miteinander zu vereinbaren. 
Im Gegensatz zu den von einigen Kritikern geforderten Ganztagesschulen sind laut Schwemmbauer die ergänzenden nachmittäglichen Betreuungsangebote freiwillig. Diese Angebote umfassen unter anderem Mittagsverpflegung, Hausaufgabenbetreuung, Förderkurse oder auch sportliche, musikalische oder gestalterische Aktivitäten. Im Sinne einer „Aktiven Bürgergesellschaft“ könnten auch Vereine und Verbände mit eingebunden werden. Hier sind, so Schwemmbauer, auch die Städte, Gemeinden und Landkreise gefordert, die die Angebote zusammen mit Schulen und Eltern organisieren müssen und auch einen Teil der Kosten zu tragen haben. Finanziert soll die Maßnahme nämlich zu je 40 Prozent vom Freistaat und den Kommunen werden. Ein Fünftel der Kosten sollen sich freie Träger und die Eltern teilen. Kritik übt Schwemmbauer allerdings an dieser geplanten Kostenteilung. Schwemmbauer regt an, daß die Kommunen den Sachaufwand tragen und die Kosten für das Personal vom Freistaat übernommen werden. 
Schwemmbauer meint, dass „der finanzielle Kraftakt Bayerns“ vor allem für unsere Region sehr wertvoll sei. In unserem großen Flächenlandkreis seien berufstätige Mütter nämlich oft vor der schwierigen Aufgabe gestanden, Erwerbstätigkeit und Kindererziehung zu kombinieren. Nach Meinung Schwemmbauers schließt das neue Programm der Staatsregierung daher eine große Lücke und sei daher eine wertvolle und vor allem bedarfsgerechte Lösung.

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