Pressemitteilung des CSU-Kreisverbandes Ansbach-Land zu dem Thema Sperrmüll-Abfuhr

„Die Sperrmüllabfuhr hat sich bewährt, wird von unseren Bürgern gerne angenommen und muß erhalten werden.“ stellt Bezirksrat Rudolf Schwemmbauer klar. Schwemmbauer, Bürgermeister der Gemeinde Geslau und Vorsitzender des Bayerischen Gemeindetages im Landkreis Ansbach, reagiert damit auf Äußerungen der Kreisräte Walter Träger und Dieter Bachmann.

Träger und Bachmann hatten in der letzten Sitzung des Umweltschusses des Kreistages gefordert, die Sperrmüll-Abfuhr abzuschaffen, da diese eine Belastung für die Gemeinden und den Kreis sei. 
Die Äußerung Trägers, wonach bei der Sperrmüll-Abfuhr jedesmal die Gemeinden den „Dreck“ hätten, weist Schwemmbauer scharf zurück. Als Bürgermeister solle Träger doch eigentlich wissen, daß die Säuberung der Gehsteige in den Kommunen durch Satzung geregelt ist und üblicherweise die Anwohner und damit die Verursacher zur Säuberung verpflichtet sind. Säuberungsaufwand, der über das für die Bürger und Gemeinden vertretbare Maß hinaus geht, wird ohnehin vom Landkreis getragen. 
Nach Meinung Schwemmbauers ist die Spermüll-Abfuhr zudem ein aktiver öffentlicher Beitrag für den Umweltschutz, da auf diese Weise das unkontrollierte Ablagern von Restmüll in der Natur reduziert werden könne. 
Schwemmbauer führt auch aus, daß die von den Gemeinden eingerichteten Wertstoffhöfe keine Alternative zur Abholung des Sperrmülls sind. Sehr viel mehr würden sich die Wertstoffhöfe und die Sperrmüllabfuhr ergänzen. Gemeinsam stellen diese Einrichtungen nach Ansicht Schwemmbauers sicher, daß die Haushalte auch sperrigen Müll, z. B. aus Holz, einem Recycling-System zuführen können. 
Wichtigstes Argument für den Erhalt der Sperrmüllabfuhr ist nach Ansicht Schwemmbauers aber die damit verbundene Dienstleistung für die Bürger. Schwemmbauer erinnert daran, daß gerade Senioren oder Alleinstehende oft nicht über entsprechende Transportmittel für sperrigen Müll verfügen und somit auf die Abfuhr angewiesen seien. 
Schwemmbauer bezeichnet daher die Sperrmüll-Abfuhr als „Erfolgsmodell, gerade für Senioren und alle Bürger, die sich auch mal über Dienstleistungen ihrer Gemeinde freuen!“.