Jan Peter Helmer


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Gründung Rotary Club Schwabach

Die Rede des Gründungspräsidenten Jan Helmer im Wortlaut:

„Wir sind Rotarier“

Lieber Helmut Lanfermann, lieber Wolfgang Kanzler, liebe rotarische Freunde,

vielen Dank, dass es uns allen gelungen ist, innerhalb von drei Monaten einen Rotary Club in Schwabach zu gründen, danke für Ihr Engagement, Ihre Hingabe und danke auch für Ihr Vertrauen in meine Person.

Die Worte „wir sind Rotarier“ sage ich mit einer gewissen Rührung und Demut. Rührung und Demut, weil die Zugehörigkeit zur rotarischen Familie eben vor allem bedeutet, dass es im Leben nicht nur darauf ankommt,

– schneller als andere zu laufen oder weiter zu springen,
– besser lesen, schreiben und rechnen zu können,
– wissenschaftlicher zu arbeiten,
– mehr Umsatz und Gewinn zu generieren oder
– schlichtweg mehr Macht über andere auszuüben.

Das Gegenteil ist der Fall, wir dürfen nunmehr einer internationalen Familie angehören, deren Mitglieder sich dem Motto „service above self“ – „selbstloses Dienen“ verschrieben haben. Wir sind Teil eines Netzwerkes engagierter Menschen, die die Vision verfolgen, denen zur Seite zu stehen, die sich nicht selbst helfen können.

Rotary Schwabach ist ein Club von Freunden auf Augenhöhe. Von Freunden, die mit unterschiedlichem Lebenshintergrund und -erfahrungen, ihrem Wissen und Können jeweils das Ihre beitragen. Ich will Sie alle zu einem erfolgreichen Zusammenspiel einbinden.

Das Amt eines rotarischen Präsidenten ist daher nicht nur schnödes Handwerk, es darf als Kunst verstanden werden. Ähnlich dem Dirigenten eines Orchesters kann der Präsident alleine eben nur wenig bewirken.
Wie in einem Orchesterensemble haben wir forsche Trompeten, Hörner und Posaunen. Violinen, die mit virtuosem Spiel Musik lebendig machen. Celli, die mit Zurückhaltung und dennoch auch Volumen ein warmes Klangbild vermitteln. Nicht zuletzt wird ein Dirigent zur Vorgabe des Taktes, für Höhepunkte der besonderen Art und zur Vervollkommnung des Genusses auch die Pauken und Tubas wohl einzusetzen wissen.

Liebe Freunde, in diesem Sinne freue ich mich als Präsident auf unsere gemeinsamen Proben ebenso wie auf die Konzerte. Mit Mut und Weitsicht wollen wir bekannte Partituren neu interpretieren und Neues wagen!

Unser Distrikt ist ja Pate des neuen Clubs. Lieber Helmut Lanfermann, darf ich dann auch sagen, dass der neue Club damit ein legitimes Kind eines Governors ist?
Auf jeden Fall, lieber Helmut Lanfermann, wurde heute ein Club gegründet, der schon außerordentlich weit gereift ist,

Liebe Freunde, lassen Sie uns mit einem warmen Applaus unserem Gründungsbeauftragten Wolfang Kanzler für die mehr als herausragende Arbeit und Betreuung danken. Lieber Wolfgang, nimm diesen Applaus als Zeichen unserer Anerkennung an. Vielen herzlichen Dank!

Die komplette Infrastruktur eines Clubs ist schon geschaffen. Sogar ein eigenes Rotary Hilfswerk konnte bereits gegründet werden. Ein herzlicher Dank an die Freunde, die dies ermöglicht haben.

Jetzt wollen wir uns auf unsere Projekte konzentrieren. Bereits bei der Charterfeier, die am 30. Juni stattfinden wird, soll ein ansehnlicher Scheck für einen guten Zweck überreicht werden.
Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir am Ende meines Jahres als Rotarypräsident einen Club haben werden, der hochprofessionell Projekte angeht und abschließt, und der als Serviceclub verdientes Renommee genießt.
Ich denke aber, dass ein Gründungspräsident für mehr zu stehen hat als für organisatorische Erfolge und erste Projekte. Mein Anliegen ist es vielmehr, diesem Club auf Dauer den richtigen Corpsgeist, den „Fighting Spirit”, den Kampfgeist zu vermitteln.
Dies vor allem auch, weil der rotarische Gedanke faszinierend wirkt. Ich war beeindruckt von der großartigen Resonanz auf die Idee einer Clubgründung und die hohe Bereitschaft zur Mitarbeit und von der schnellen Bildung eines richtigen Teams. Nein, das Werk eines einzelnen ist diese Clubgründung nicht, sie ist das Werk aller Freunde gemeinsam!

Rotary will als Serviceclub den Schwachen helfen. Ist das noch zeitgemäß? Ich meine ja. Deutschland ist ein Land mit sehr hohen Sozialleistungen. Leider führt dies bei einem nicht kleinen Teil der Bürger zu einem, wie es bereits Ludwig Erhard vor sechzig Jahren vorhergesagt hat, Erlahmen der Solidarität. Zudem hat der Staat bei seinem Handeln leider Grenzen. Wir als Rotarier sagen deshalb: Wir können noch etwas mehr tun!
Weltweit ist der Bedarf an rotarischem Handeln immens; ich denke, dass auch in Schwabach ein hoher Bedarf besteht.

Rotary Schwabach soll für alle Freunde, die sich engagieren wollen, Heimat und Plattform für die Arbeit werden. Engagement und Einsatzbereitschaft sollen daher die wichtigsten Kriterien bei der Neuaufnahme von Freunden sein. Den bekannten rotarischen Imperativen „Rotarabilität” und „Qualität vor Quantität“ stellen wir bei der Neuaufnahme von Freunden ein energisches und dynamisches „Potenzial vor Position“ zur Seite.

Mit der Gründung treten wir in die Gemeinschaft der Serviceclubs ein. Mögen viele Kontakte entstehen und die rotarische Freundschaft erblühen. Die Fundamente sind gelegt.

Lieber Governor Helmut Lanfermann: Es heißt ja immer, dass man bei Rotary nur einmal nein sagen dürfe, nämlich bei der Frage, ob man Mitglied werden möchte. Wir haben „ja” gesagt. Und wir werden auch bei künftigen rotarischen Aufgaben ja sagen. Das Potential für Rotary ist beachtlich. Wir freuen uns auf die kommende Arbeit!

Wir sind Rotarier, lasst uns richtige Rotarier sein!

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Gute Chancen für Existenzgründer nutzen! Resolution

Kreisdelegiertenversammlung am 19. 1. 2017 in Herrieden-Schernberg
CSU-Kreisverband Landkreis Ansbach

Resolution:
Landkreis Ansbach – Unsere Heimat hat Zukunft
Gute Chancen für Existenzgründer nutzen!

Entsprechend der bundes- und landesweiten Entwicklung ist leider auch im Landkreis Ansbach ein Rückgang der Existenzgründungen zu verzeichnen. Zuletzt wurden kreisweit nur noch etwa 1.500 Gewerbeanmeldungen pro Jahr vorgenommen. Wenngleich etwas mehr Gewerbebetriebe an- als abgemeldet werden, so ist leider auch festzustellen, dass einige Branchen, so z.B. der Handel, die Gastronomie und die Finanzdienstleistungen einen negativen Trend aufweisen. Weiterlesen


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Gemeinsam für unsere Kliniken

„Wir brauchen einen Unternehmensvorstand, der es versteht, ANregiomed wirtschaftlich an allen vier Standorten zu führen“, mit deutlichen Worten bezieht Jan Helmer, Vorsitzender des CSU-Kreisverbandes im Landkreis Ansbach Stellung in der aktuellen Diskussion um das Gesundheitswesen in der Region.
Nach Helmers Meinung zeigen die aktuellen Verluste, dass Claudia B. Conrad, der gegenwärtige Vorstand von ANregiomed, diese Forderung nicht erfüllen kann. Helmer schließt sich hierbei der jüngst geäußerten Kritik an Conrad durch Landrat Dr. Ludwig, Oberbürgermeisterin Seidel, Ansbach, und Oberbürgermeister Dr. Hammer, Dinkelsbühl, an. Die dramatische Entwicklung der Verluste sowie der vollständige Mangel einer Perspektive, mit dem ANregiomed wieder wirtschaftlich arbeiten und das Vertrauen der Bevölkerung stärken könne, zeigen das Unvermögen des Vorstandes, so Helmer.
Die CSU im Landkreis Ansbach bekennt sich nach Aussage Helmers zur kommunalen Trägerschaft und will insbesondere auch die medizinische Versorgung in der Fläche des Landkreises sichern. Hierbei kommt dem Krankenhaus Dinkelsbühl besondere Bedeutung zu. Die Christsozialen fordern für Dinkelsbühl mit seinen attraktiven medizinischen Angeboten eine starke Stellung im Klinikverbund.
Als rein parteipolitisch motivert und der Sache undienlich bezeichnet Helmer eine Erklärung von Hans Henninger, dem Vorsitzenden der Freien Wähler im Landkreis. Henninger sei so dreist, andere Politiker der Unfähigkeit zu bezichtigen, verstünde es aber nicht, selbst Problemlösungen aufzuzeigen. Dies sei umso bemerkenswerter, als die Freien Wähler bislang alle politischen Entscheidungen mitgetragen hätten. Helmer empfiehlt Henninger daher, selbst mehr Verantwortung anzustreben und sich in Absprache mit seinen Fraktions-Kollegen um einen Platz als stellvertretendes Mitglied im Verwaltungsrat von ANregiomed mit Mitspracherecht in den Sitzungen zu bemühen.
„Für die Zukunft von ANregiomed brauchen wir keine verantwortungslose Besserwisserei, vielmehr müssen wir gemeinsam für unsere Krankenhäuser kämpfen“, so Helmer.


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Asyl – Handlungsfähigkeit der Kommunen stärken

Die CSU im Landkreis Ansbach würdigt uneingeschränkt die großartige Leistung unserer Städte, Gemeinden und des Landkreises Ansbach bei der Unterbringung und Betreuung von Asylbewerbern und Flüchtlingen. Auch dank des ehrenamtlichen Engagements zahlreicher Bürgerinnen und Bürger präsentieren sich der Landkreis und seine Städte und Gemeinden als weltoffen und gastfreundlich. Weiterlesen